Pflasterfugenmörtel von A - B

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1

1k oder 1-komponentig bedeutet, dass der Binder im 1 komponentigen Pflasterfugenmörtel aus einer Komponente besteht. Dieser Binder reagiert mit dem Luftsauerstoff und ist nach etwa 24 h begehbar. Nach 7 Tagen ist der 1k-Pflasterfugenmörtel komplett durchgehärtet und kann der angegebenen Verkehrsbelastung ausgesetzt werden. 

2

2k oder 2-komponentig bedeutet, dass der Binder im 2k Pflasterfugenmörtel aus zwei Bestandteilen, dem Harz und dem Härter besteht. Erst nach dem Vermischen von Harz und Härter beginnt der Pflasterfugenmörtel auszuhärten. Die 2k Pflasterfugenmörtel von Multiflex sind sogar wasserkompatibel, können mit viel Wasser eingearbeitet werden und ergeben so eine vollständig mit Pflasterfungenmörtel gefüllte Fuge. Dieser 2-komponentige Binder auf Epoxidharzbasis ist nach etwa 24 h begehbar. Nach 7 Tagen ist der 2k-Pflasterfugenmörtel komplett durchgehärtet und kann der angegebenen Verkehrsbelastung ausgesetzt werden. 

A

Absanden bedeutet oberflächlichen Substanzverlust von Pflasterfugen. Feste Fugen sind davon nur anfänglich, direkt nach Fertigstellung einer Verfugung betroffen. Aushärtende Fugensande werden nach längeren Regenperionden plastisch und in diesem Zustand anfällig gegen Absanden. Bei klassischen Fugensanden und aushärtenden Fugensanden wird dem Absanden durch einfaches Auffüllen der Fugen entgegengearbeitet.

Anthrazit beschreibt beschreibt ein Mittelgrau der Premium Pflasterfugenmörtel von Multiflex, die aus einfarbigen Sanden mit besonders feinem Korn hergestellt werden (s. auch grau, schiefer, schwarz).

B

Basalt beschreibt die Farbe eines durch Mischung erzeugten Füllstoffes für Multiflex Pflasterfugenmörtel, aushärtende Fugensande und Fugensande. Dabei wird hellem Sand ein passender dunkler oder schwarzer Füllstoff (Schlacke oder blaubasalt) in passender Menge und Körnung beigegeben, um so die entsprechenden Farbe basalt zu erzielen (s. auch steingrau).

Belastung siehe Druckfestigkeit

Betonsteine werden in aus einem Zement/Sandgemisch in den verschiedensten Variationen hergestellt. Beliebt sind Betonsteine mit farbigen, verschieden strukturierten Oberflächen. Auch Betonsteine dehnen sich bei starker Sonneneinstrahlung. Es sollten daher eine ausreichende Fugenbreite ab wenigstens 3 bis 4 mm vorgesehen werden.

Bettung wird der Aufbau unter einer Pflasterfläche genannt. Die Bettung und der darauf verlegte Pflasterbelag entscheiden über die Tragfähigkeit einer Pflasterfläche. Höher beanspruchte Bettungen sollten generell „stabilisiert“, d. h. durch Zugaben von Zement verfestigt werden (Verhältnis: 1 zu 6 bis 7). Um Frostsicherheit zu gewährleisten, ist eine Bettung immer wasserdurchlässig auszuführen.

Binder dienen als Bindeglied zwischen den Sandkörnern in einem Pflasterfugenmörtel. Man unterscheidet zwischen natürlichen Bindern auf pflanzlich/mineralischer Basis, ölhaltigen einkomponentigen und luftsauerstoffhärtenden Bindern und chemisch reaktiven Bindern, wie dem Epoxidharzbinder in zweikomponentigen Pflasterfugenmörteln. Über verschiedene Binder werden unterschiedliche Druckfestigkeiten der jeweiligen Pflasterfugenmörtel erzielt.