Pflasterfugenmörtel von U - W

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U

Ungebundene Bauweise bezeichnet eine Unterbau, der ohne Verwendung von Bindemitteln ausgeführt wird. Auf einen ungebundenen Unterbau sollte man auch eine ungebundene Fuge, also Sand als Fugenmaterial verwenden.

Unterbau (oder Bettung) sollte immer auf die Nutzungsart einer Fläche abgestimmt sein. Wird eine Fläche nur von Personen genutzt und nicht befahren (Terrasse, Gartenweg), kann eine ungebundene Bauweise ausreichen. Sind höhere Verkehrsbelastungen vorgesehen (Garagenzufahrt, Stellplatz), ist eine gebundene Bettung empfehlenswert. Der Unterbau wird in diesem Fall mit einem härtenden und bindenen Zusatz vermischt und damit tragfähiger. Verfugt werden sollte dann mit einer festen Fuge. Es gilt der Grundsatz: „Ungebundene Unterbau, ungebundene Fuge, gebundener Unterbau, gebundene Fuge.“

Unkraut vermeiden ist das Hauptanliegen beim Einsatz von Pflasterfugenmörteln. Unsere Pflasterfugenprodukte sind allesamt unkrauthemmend. Die wachstumshemmende Wirkung geht entweder von einer ph-Wertverschiebung oder von der Festigkeitswirkung des Pflasterfugenmörtels aus.

V

Verdichtend einarbeiten ist ein Begriff, der in unseren Verarbeitungshinweisen darauf hinweist, dass der Pflasterfugenmörtel mit einem Schieber oder einem festen Besen in die Fuge „gedrückt“ werden soll. Ziel dabei ist, die Fuge vollständig mit Pflasterfugenmaterial zu füllen, um so eine ausreichende Druckstabilität zu erreichen.

Vornässen ist beim Einsatz von modernen Pflasterfugenmörteln obligatorisch. Nur durch das Vornässen kann verhindert werden, dass der „klebrige“ Binder im Pflasterfugenmörtel direkt mit dem Pflasterstein in Berührung kommen kann. Das Wasser wirkt hier als Trennschicht zwischen Binder und Pflasterstein. Eine Ausnahme bilden jedoch aushärtenden Fugensande, die bevorzugt trocken eingearbeitet werden.

W

Wasserdurchlässigkeit ist eine wesentliche Eigenschaft unserer Pflasterfugenmörtel. Ziel ist, flüssiges Wasser aus dem Bauwerk zu entfernen, um bei Frost keine Frostschäden zu bekommen. Oberhalb der Frostgrenze soll sich Wasser frei verflüchtigen können, um die unterwünschte Staunässe zu vermeiden, die ebenfalls auf Bausubstanz schädigend wirken kann.

Wettereinfluss in Form von Regen oder extremer Temperatur ist bei der Verarbeitung von Pflasterfugenmörtel mitentscheidend. Unsere Pflasterfugenmörtel sind so konzipiert, dass Wettereinflüsse wie Regen oder hohe/niedrige Temperaturen einer Verarbeitung immer seltener im Wege stehen. Damit wird das Jahr des Garten- und Landschaftsbauers, bzw. des Pflasterers immer länger. Nur bei Frost und sehr hohen Temperaturen im Sommer sind Verfugungsarbeiten nicht mehr sinnvoll.