Pflasterfugenmörtel von C - E

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C

Chemikalien sollten zum Reinigen von gepflasterten Flächen zu sehr maßvoll eingesetzt werden. Flächen, die mit Produkten von
MultiFLEX verfugt wurden, sollten am besten mit einer kräftigen Seifenlauge und einem harten Schrubber gereinigt werden. Chemische Reiniger mit Chlor etc. können die Pflasterfuge schädigen. Auch Pflastersteine mit empfindlichen Oberflächen sollten diesbezüglich nur mit Vorsicht behandelt werden.

D

Dehnungen werden auf Pflasterflächen durch Sonneneinstrahlung (Wärmedehnung) oft unterschätzt. Großformatige Betonsteine oder Keramikelemente dehnen sich bei direkter Sonneneinstrahlung sehr stark aus. Fugen sollten daher bei Flächen, die der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, ausreichende breit gewählt werden, um Dehnungen auffangen zu können.

Druckfestigkeit ist für Pflasterfugenmörtel eine wichtige Kenngröße. Pflasterfugenmörtel für den Garten- und Landschaftsbau im nichtöffentlichen Bereich werden gemäß der aktuellen ZTV Wegebau in drei Nutzungskategorien N1, N2 un N3 kategorisiert. Je höher die Druckfestigkeit, desto höher ist der Pflasterfugenmörtel belastbar (siehe hierzu auch „ZTV Wegebau“).

DIN steht für Deutsches Institut für Normung, das Normungen, vereinheitlichte Regelungen und Abläufe auch für die Baustoffindustrie definiert.

E

Easy Pflasterfugenmörtel von Multiflex erhalten diesen Zusatz, weil sie sehr problemlos verarbeitet werden können. Problemlos bedeutet in diesem Fall, dass der Pflasterfungenmörtel mit viel Wasser einschlämmbar ist. Der Vorteil dieser Verarbeitung ist, dass der Pflasterfugenmörtel durch Zugabe von viel Wasser sehr leicht in die Fuge gespült und eine gute Füllung der Fuge erreicht wird. Ein weiterer positiver Effekt ist die optimale Verdichtung des  Pflasterfugenmörtels. Da die Easy Pflasterfugenmörtel wasserunempfindlich sind, ist die Verarbeitung bei Regen ein weiterer Vorteil der Easy Produkte.

Easy fein Pflasterfugenmörtel von Multiflex enthalten als Füllstoff sehr hochwertige und feine Sande. Die maximale Korngröße beträgt 0,5 mm. Dieses feine Korn sorgt für noch einfachere Einarbeitung in die übliche 3 mm Fuge. Rechnerisch sind aber Fugen mit einer Breite von 1,5 mm möglich. Tests haben ergeben, dass mit dem Einsatz von viel Wasser solche sehr schmalen Fugen mit diesen Pflasterfugenmörteln verfugt werden können.

Einschlämmen durch Zugabe von Wasser erleichtert und beschleunigt die Verarbeitung von Pflasterfugenmörtel erheblich. Darüberhinaus ist die Stabilität durch die höhere Verdichtung des Pflasterfugemörtels in der Fuge vorteilhaft. Das eingebrachte Wasser ist nicht qualitätsmindernd und sorgt darüberhinaus für eine Trennschicht zwischen Binder und Pflasteroberfläche.

Elastizitätsmodul, auch E-Modul genannt, ist ein Materialkennwert aus der Werkstofftechnik, der den Zusammenhang zwischen Spannung und Dehnung bei der Verformung eines festen Körpers beschreibt. Der Elastizitätsmodul hat die Einheit einer mechanischen Spannung (N/mm2). Der Elastizitätsmoduls ist umso größer, je mehr Widerstand ein Material seiner elastischen Verformung entgegensetzt.

Endfestigkeit meint die Festigkeit einer Pflasterfuge, die nach endgültigen Aushärtung erreicht wird. Pflasterfugenmörtel erreichen ihre Endfestigkeit erst nach längerer Zeit. Begehbar sind verfugte Flächen im Normalfall nach ca. 24 Stunden. Ein- und zweikomponentiger Pflasterfugenmörtel sind nach ca. 7 Tagen komplett ausgehärtet. Die Aushärtedauer ist abhängig von der Umgebungstemperatur. Je kühler es ist, desto länger dauert die Aushärtung. Hochsommerliche Temperaturen beschleunigen die Aushärtung deutlich und können sogar die Verarbeitungszeit einschränken.